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Branchen-Einblicke

Digitale Transformation im Personalmanagement

3 Minuten durchschnittliche Lesezeit

Wenn das Thema auf die Digitale Transformation fällt, dann hört man meistens Superlative. Es wird entweder schwarz- oder alpinweißgemalt. Science-Fiction-Szenarien zur Übernahme der Welt durch künstliche Intelligenzen werden dort genauso gemalt wie das Schlaraffenland, in dem niemand mehr arbeiten muss und uns – via Drohne versteht sich – gebratene Steaks aus dem Labor direkt in den Mund fliegen.

Kollegen tauschen sich zur Digitalen Transformation aus

Genauso verhält es sich auch bei der Diskussion um die Digitale Transformation in der HR – entweder macht sie HR überflüssig oder verhilft Personalabteilungen zu neuer Stärke. Zwischentöne lässt diese Diskussion leider häufig vermissen. Wir möchten genau diese Zwischentöne herausstellen und ein paar Thesen genauer beleuchten.

These 1: Die Digitale Transformation macht HR überflüssig.

Ja, künstliche Intelligenz und Algorithmen haben das Potenzial die administrative Seite der HR überflüssig zu machen. Noch nicht heute, auch nicht morgen, aber es ist absehbar. Die fast vollständig automatisierte Bearbeitung von Lohnabrechnungen, Urlaubs- und Krankenanträgen genauso wie Reisekostenabrechnungen für einen Großkonzern könnte schon heute – mit entsprechenden technischen Mitteln – von einem einzigen Mitarbeiter erledigt werden, der nur eine Kontrollfunktion übernimmt. Auch eine Auswertung von Bewerbungsanschreiben anhand festgelegter Parameter ist inzwischen möglich.

Fakt ist aber auch, dass ein Algorithmus oder eine KI kein Personal führen, nicht zwischen Mitarbeitern, Betriebsrat und Geschäftsführung vermitteln und schon gar nicht an der Weiterentwicklung des Personals arbeiten kann. Von Themen wie Change, Innovation oder Wandel der Unternehmenskultur einmal ganz abgesehen.

These 2: Das Personalmanagement muss sich mit der Digitalen Transformation verändern.

Ja. Und zwar uneingeschränkt. Zum einen wird der vielbeschworene „War for Talents“ vor allem im Digitalen entschieden. Zum anderen bietet die Transformation so viele lukrative Chancen, dass es sich kein Unternehmen erlauben kann, diese zu verpassen.

Sei es modernes Arbeiten in Netzwerken, Home-Office, flexible Arbeitszeiten, demokratisierte Strukturen, veränderte Teamstrukturen, Lernplattformen und vieles, vieles mehr: Hier lauern viele Chancen und eine Gefahr – diese Entwicklung zu verschlafen.

These 3: Die Digitale Transformation wird Personalabteilungen stärken.

Gehen wir mal von einem folgenden Szenario aus: In 40 Jahren wird knapp 30% der Menschheit ohne Arbeit sein. Fahrer werden durch autonome Automobile abgelöst, Kaufleute durch selbstlernende Algorithmen und Industriemechaniker durch Werksroboter.

Die Leistungsfähigkeit eines Unternehmens und die Qualität seiner Produkte ist dann nicht mehr abhängig von gut ausgebildeten Arbeitnehmern, sondern von standardisierten Prozessen und deren Feinjustierung. Und das gilt für alle Unternehmen weltweit gleichermaßen.

Was bleibt also übrig, um sich hier zu differenzieren? Natürlich, der Faktor Mensch und mit ihm auch seine Soft-Skills. Und wessen Kernkompetenz ist das im Unternehmen? Selbstverständlich die des Personalmanagements.

Sicher ist also: Das Personalmanagement muss sich mit der Digitalen Transformation entwickeln. Was die Zukunft zusätzlich bringt, ist ein ungewisser Blick in die Kristallkugel. Aber dieser Blick ist ein positiver.

Falls Sie noch mehr zur allgemeinen Digitalen Transformation in Unternehmen erfahren möchten, finden Sie hier im Folgenden das Whitepaper „Digitale Transformation“ mit ausführlichen Informationen.

Ausführliche Informationen hier downloaden